Web - Tipp: Kommt, heute spielen wir draußen!

von schulranzenwelt

Versteinern

Damit dieses Spiel lustig ist, solltet ihr mindestens zu fünft sein. Zu Beginn wird die böse Hexe bestimmt, die durch Abschlagen die übrigen Kinder zu Steinen verwandelt. Bist du versteinert worden, musst du wie ein Stein stehenbleiben und darfst dich nicht mehr bewegen. Wichtig ist, dass du als Stein in der Grätsche stehst. Das ist wirklich ganz wichtig, denn so kannst du vom bösen Zauber wieder erlöst werden. Jeder Spieler, der noch nicht verzaubert wurde, kann dich, indem er durch deine gegrätschten Beine durchkriecht, wieder erlösen. Aber Vorsicht! Du musst beim Durchkriechen sehr schnell sein, denn die böse Hexe möchte natürlich verhindern, dass ihre Steine wieder erlöst werden. Die böse Hexe hat gewonnen, wenn sie alle anderen Kinder versteinert hat. Sie hat verloren, wenn sie es nicht schafft, alle Kinder zu Stein zu verwandeln, weil die Kinder einander immer wieder erlösen.

 

Donner Wetter Blitz

In diesem Spiel geht es um blitzschnelles Reagieren. Zuerst macht ihr euch eine Startlinie aus, von der aus alle Kinder gleichzeitig starten . Ungefähr 15 Schritte von der Startlinie entfernt steht das "Wetterkind". Das Wetterkind steht mit dem Rücken zu den übrigen Kindern und sagt die magischen Worte "Donner Wetter Blitz". Während die anderen Kinder "Donner Wetter Blitz" hören, versuchen sie so schnell wie möglich von der Startlinie zum Wetterkind zu laufen und es abzuschlagen. Aber Achtung! Sobald das Wetterkind die magischen Worte fertig gesprochen hat, dreht es sich um - und alle Kinder müssen zur Salzsäule erstarren. Sie dürfen sich keinen Millimeter bewegen. Und sie dürfen schon gar nicht zu Kichern beginnen! Das ist gar nicht so einfach! Das Wetterkind nimmt jedes der Kinder ganz genau unter die Lupe und überprüft ob es wirklich ganz still steht. Wer sich bewegt, muss zurück an die Startlinie. Wer ganz still gestanden hat, darf beim nächsten "Donner Wetter Blitz" noch weiter nach vorne laufen - und schafft es vielleicht sogar das Wetterkind abzuschlagen, bevor es sich wieder umdreht. Dieses Spiel kann man schon ab vier Kindern spielen. Es macht aber mehr Spaß, je mehr Kinder mitmachen.

 

Wettrennen der Tiere

Für dieses Spiel müssen zwei Mannschaften gebildet werden. Zusätzlich braucht ihr einen Spielleiter. Das kann ein Kind sein oder auch ein Erwachsener. Ihr macht euch eine Startlinie und etwa 30 Schritte weiter einen Wendepunkt aus, um den ihr herumrennt um wieder zu eurer Mannschaft zurück zu laufen. Der Spielleiter sagt nun vor jedem Start ein Tier an und wie das Tier läuft. Sobald der Erste zurückkommt wird mit dem Nächsten aus der eigenen Mannschaft abgeschlagen und der Zweite läuft wie es der Spielleiter ansagt. Zum Beispiel galoppieren die Ersten wie ein Pferd, die Nächsten watscheln wie Pinguine, danach hoppeln die Hasen, schlängeln sich die Schlangen, fliegen die Schmetterlinge, hüpfen die Frösche, krabbeln die Spinnen, springen die Kängurus, laufen die Löwen, stampfen die Elefanten und so weiter. Die erste Mannschaft, die am schnellsten wieder zurück ist, hat gewonnen.

 

Räuber und Gendarm

Am lustigsten ist dieses Spiel, wenn mindestens vier Kinder mitspielen. Zu Beginn macht ihr euch aus, wer Räuber und wer Gendarm ist. Spaßiger ist es, wenn es mehr Räuber als Gendarmen gibt. Nun macht ihr euch ein Spielfeld aus. Am besten eignet sich dafür ein großer Garten, wo es auch Möglichkeiten zum Verstecken, wie etwa Bäume, einen Schuppen und so weiter gibt. Ungefähr in der Mitte des Spielfeldes bestimmt ihr das Gefängnis. Das könnt ihr zum Beispiel mit Ästen abgrenzen. Wenn du ein Gendarm bist, ist dein Ziel dass du alle Räuber einfängst (dazu reicht ein einfaches Abschlagen) und zum Gefängnis bringst und dort bewachst. Das ist aber gar nicht so einfach, denn die Räuber können einander auf dem Weg zum Gefängnis durch einfaches Abschlagen wieder befreien! Ist ein Räuber erst einmal im Gefängnis, kann er nur von einem anderen Räuber dadurch befreit werden, dass er ihm dreimal auf den Rücken klopft. Die Räuber können dafür einfach in das Gefängnis hinein laufen und wenn sie den anderen Räuber befreit haben, wieder hinauslaufen. Die Gendarmen dürfen das Gefängnis allerdings nicht betreten und müssen die gefangenen Räuber von außen gegen eine Befreiung bewachen. Die Gendarmen haben gewonnen, wenn sie alle Räuber gefangen und ins Gefängnis gebracht haben.

 

Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser?

Je mehr Kinder bei diesem Spiel mitspielen, desto mehr Spaß werdet ihr haben. Zuerst macht ihr euch eine Startlinie aus und etwa fünfzig Schritte gegenüber, eine Ziellinie. Nun wird der Fischer bestimmt. Der Fischer stellt sich an die Ziellinie, alle übrigen Kinder stellen sich gegenüber an die Startlinie. Nun rufen alle Kinder: "Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?" Der Fischer antwortet: "Es ist 8 Meter tief!" Der Fischer kann jedes Mal eine andere Tiefe nennen, zum Beispiel "Es ist 400 Meter tief!" oder, wenn er findet, dass es ganz tief ist "Es ist fünftausend Meter tief!". Danach fragen die übrigen Kinder wieder: "Und wie kommen wir hinüber?" Und nun denkt sich der Fischer aus, wie die übrigen Kinder über das Wasser kommen sollen. Zum Beispiel "Ihr müsst auf einem Bein hüpfen!" oder laufen, kriechen, watscheln, hoppeln, rückwärts laufen und so weiter. Nun laufen der Fischer und die übrigen Kinder einander entgegen. Der Fischer versucht auf seinem Weg von der Ziellinie zur Startlinie, zum Beispiel auf einem Bein hüpfend, möglichst viele Kinder durch Abschlagen einzufangen. Die Kinder, die von der Startlinie zur Ziellinie auch auf einem Bein hüpfen, versuchen dabei dem Fischer zu entwischen und ohne gefangen zu werden, heil zur Ziellinie zu kommen. Alle Kinder die nun vom Fischer gefangen wurden sind auch Fischer. Alle Fischer stellen sich jetzt hinter der Startlinie auf, die anderen Kinder stellen sich hinter der Ziellinie auf. Nun fragen die Kinder wieder "Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser?" Der erste Fischer antwortet zum Beispiel: "Es ist dreitausend Meter tief!" Die Kinder fragen: "Und wie kommen wir hinüber?" Der Fischer antwortet zum Beispiel mit: "Ihr müsst hoppeln wie ein Hase!" Nun versucht wieder der Fischer, zusammen mit seinen anderen Fischern, die übrigen Kinder zu fangen. Das Spiel endet, wenn alle Kinder gefangen wurden. Das Kind, das als letztes gefangen wurde, gewinnt.

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